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Die Optimus Studie in China
Optimus-Studien
Bei der Optimus-Studie in China handelt es sich um eine landesweite Studie über die Verbreitung und jährliche Häufigkeit von sexuellem Kindesmissbrauch in China, für die zwischen 2008 und 2011 epidemiologische Daten (Bevölkerungsbefragung) und offizielle Daten (Erhebung öffentlicher Stellen) erfasst werden. Mit der Bevölkerungsbefragung soll ermittelt werden, wie häufig in China (inklusive Hongkong und fünf Provinzen der VR China) Kinder Opfer eines Missbrauchs werden. Eine Gruppe aus Eltern oder Sorgeberechtigten von Kindern im Alter zwischen 0 und 17 sowie Schülern zwischen 15 und 17, die aus einem repräsentativen Querschnitt der Haushalte und Schulen in Hongkong und fünf chinesischen Provinzen stammen, wird persönlich von einem geschulten Interviewerstab befragt.
Ziel der Erhebung öffentlicher Stellen ist es, die jährliche Anzahl der bekannten Fälle zu ermitteln, die als Grundlage zur Erfassung zukünftiger Änderungen an der Häufigkeit von Kindesmissbrauch sowie an der Struktur des Reaktionssystems dienen wird. Auch sollen diese Zahlen als Grundlage für Vergleiche zwischen den Regionen sowie für die Informationspolitik dienen. Die Umfrage umfasst öffentliche Stellen wie Polizeidienststellen, Krankenhäuser und Nichtregierungsorganisationen (NROs), die bei Kindesmissbrauch Opfern und Tätern helfen.
Mit der aktuellen Studie sollen die bisherigen Erkenntnisse und Informationslücken zur Häufigkeit und Verbreitung des Kindesmissbrauchs in China ergänzt werden. Die Ergebnisse werden sich massgeblich auf die Politik auswirken, da die Informationen aus dieser Studie zur evidenzbasierten Planung und Politik herangezogen werden.
UBS Optimus Foundation